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Zwischenstopp für jedermann/-frau

Nicht weit entfernt von der Hauptuni Wiens befindet sich das Café Glaser. Auf Grund seiner zentralen Lage wird vor allem der/die eine oder andere StudentIn auch schon mal unbewusst daran vorbei gelaufen sein, da es nicht sofort ins Auge sticht. Um das Lokal herum befinden sich u.a. die Votivkirche, die U-Bahn Station Schottentor und weitere kleine Cafés.

Das Café ist sehr simpel und minimalistisch in dunklerem Ton gehalten. Tagsüber ist es noch eher ruhig und somit insbesondere für StudentInnen ein entspannter Ort für das Klopäuschen zwischendurch, wenn wiedermal alle Toiletten auf der Hauptuni besetzt sind. Am Abend steigt die Stimmung und eignet sich somit auch ideal für ein Feierabendbier nach einem langen Tag auf der Arbeit.

Um zu den Toiletten zu gelangen, muss man an der Theke vorbei und die Treppen hinauf. In der oberen Etage befindet sich auf knappen Raum nur die jeweils Damen- und Herren-Toilette, was für angenehme Privatsphäre sorgt (etwas eng könnte es allerdings bei einer Schlange werden). Die Damen-Toilette hat einen kleinen Vorraum mit Waschbecken, welcher dann zum WC weiterführt. Wie auch der Rest des Cafés sind die Räumlichkeiten sehr schlicht und sauber gehalten. An Toilettenpapier wird es einem nicht fehlen, da gleich mehrere Rollen zur Verfügung stehen. Auch im Vorraum ist für ausreichendes Papier gesorgt und somit sind die Grundbedürfnisse bei diesem Toilettenbesuch auf jeden Fall abgedeckt.

 

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Bei Druck im alten AKH…

Das alte AKH, kurz für altes allgemeines Krankenhaus, ist vielleicht einer der schönsten Orte von Wien. Der ehrwürdige Gebäudekomplex, der parkähnliche Innenhöfe umrahmt, liegt im 9. Wiener Gemeindebezirk und dient heute als Campus der Universität Wien. Hier finden sich neben Spielplätzen, fleißigen und faulen Studenten, vor allem medizinische und geisteswissenschaftliche Institute sowie mehrere Gastronomiebetriebe und kleinere Unternehmen im ersten Hof. Und natürlich auch Toiletten!

Wer sich nicht auf das öffentliche Örtchen im ersten Hof oder ein WC der Restaurants und Bistros traut (in der Stiegl-Ambulanz müsste man dafür am Tresen vorbei nach hinten rechts), kann sich im auch im schönen zweiten Hof Erleichterung verschaffen. Hier steht der modere Glaskubus vom Hörsaalzentrum.

Geht man durch den Haupteingang in das gläserne Gebäude, findet man sich zunächst auf der Galerie wieder. Die Treppe zur Linken führt dann herab zum Örtchen. In der Ecke, praktisch unter der Treppe, können Frauen und Männer dann den oft gesuchten Sehnsuchtsort finden.

Die Toiletten an sich sind in Ordnung. Nicht mehr, nicht weniger. Graugrüne Fließen verleihen den Räumen einen medizinischen Charakter, bilden jedoch einen schönen Kontrast zum Weiß der sanitären Armaturen.

Die einzelnen Kabinen sind selbstverständlich abschließbar, genügen Toilettenpapier – wenn auch etwas dünn – ist vorhanden. An Seife, Warmwasser und Papierhandtüchern mangelt es ebenso wenig. Als kleines Schmankerl sei zudem der Kondom-Automat auf dem Herren-Klo erwähnt.

Auch die Sauberkeit lässt sich als „in Ordnung“ beschreiben, es herrscht eine solide Grundhygiene. Je nach Tageszeit sind die WCs zwar entsprechend schon stärker beansprucht, allerdings sorgt eine Reinigungskraft ein- bis zweimal pro Tag für Klarschiff am stillen Örtchen. Bei unserem Test an einem Donnerstagmittag gab es entsprechend wenig zu beanstanden. Kein übler Geruch, keine unappetitlichen Spuren. Lediglich ein paar einzelne Flecken und Papierstücke auf dem Boden. Wer also im alten AKH mal eben verschwinden muss, kann dies hier ruhigen Gewissens tun.

Als besonderes „Highlight“ sei ein Besuch im Frühjahr empfohlen. Nicht etwas der sanitären Anlagen wegen, nein. Aber zu dieser Zeit blüht im Hof 2 des alten AKH, gleich vis-a-vis des Hörsaalzentrums ein riesiger japanischer Kirschbaum und verleiht der gesamten Anlage einen besonderen Charme.