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L’Osteria am Wiener Hauptbahnhof: Sprachübungen beim deutsch-Italiener

Die erste Lektion gleich am Eingang: Nerreh heißt auf italienische Omou!

 

Wenn eine Pizzeria versucht, mit allen erdenklichen Mitteln „italienisches Flair“ zu erzeugen, kommen beim Gast nach einer Zeit Zweifel an der Authentizität des Lokals auf. Diese Intuition erweist sich zumindest bei L’Osteria als richtig. Denn statt in Roma, Firenze, Milano oder einer Stadt mit ähnlich wohlklingendem Namen wurde die Restaurantkette 1999 im deutschen Nürnberg gegründet; laut Wikipedia von zwei Herren namens Klaus Rader und Friedemann Findeis. Hat man sich vom Schock dieser Erkenntnis erstmal erholt und bei der mehr oder weniger überzeugend „buonasera“ knödelnden Bedienung seine Quattro  Formaggi bestellt, muss man allerdings zugeben, dass die Pizza doch schmeckt. Auch das Ambiente ist mit seinem Soundtrack aus Zucchero, Eros Ramazzotti und einem gelegentlichen Bossa-Nova-Zwischenspiel (eigentlich anderer Kontinent, aber wie gesagt, Nürnberg statt Napoli, also nicht so streng nehmen) und seinen pseudo-antiken Tischen durchaus annehmbar.

 

Nachdem man sich eine beeindruckend große Pizza geteilt – oder allein verschlungen – und dazu vielleicht auch einige Getränke konsumiert hat, liegt der Gang zu WC-Anlagen natürlich nahe. Dort wird das Konzept des italienischen Flairs um jeden Preis konsequent fortgesetzt: Kaum öffnet man die Klotür, bekommt man das Trommelfell mit einer unfreiwilligen Italienisch-Lektion zu sanften Jazzklängen massiert. Eine ruhige Männerstimme mit entsprechendem Akzent übersetzt und erklärt häufig benutzte italienische Phrasen. „Wo ist hier das Klo?“ war der Erinnerung des Verfassers nach allerdings nicht dabei. Doch auch abseits dieser sanitären Bildungsoffensive weiß das Männer-WC zu überzeugen. Das mit Marmorfliesen verkleidete Klo ist fast makellos sauber. Der Duftölgeruch ist zwar sehr intensiv, aber vermutlich dem „natürlichen“ Geruch eines semi-öffentlichen Klos vorzuziehen. Die drei Urinale und eine Kabine sind Standard für Restauranttoiletten. Auch das Waschbecken funktioniert ordentlich, vom üblichen Kampf gegen die Infrarotsensoren mal  abgesehen. Papierhandtücher gibt es reichlich. An den Wänden hängen schwarzweiß-Fotos mit generischen „italienischen“ Motiven (falls man trotz Beschallung vergessen hat, dass man sich beim Italiener befindet). Insgesamt eine sehr angenehme Toilette für ein Restaurant.

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Zwischenstopp für jedermann/-frau

Nicht weit entfernt von der Hauptuni Wiens befindet sich das Café Glaser. Auf Grund seiner zentralen Lage wird vor allem der/die eine oder andere StudentIn auch schon mal unbewusst daran vorbei gelaufen sein, da es nicht sofort ins Auge sticht. Um das Lokal herum befinden sich u.a. die Votivkirche, die U-Bahn Station Schottentor und weitere kleine Cafés.

Das Café ist sehr simpel und minimalistisch in dunklerem Ton gehalten. Tagsüber ist es noch eher ruhig und somit insbesondere für StudentInnen ein entspannter Ort für das Klopäuschen zwischendurch, wenn wiedermal alle Toiletten auf der Hauptuni besetzt sind. Am Abend steigt die Stimmung und eignet sich somit auch ideal für ein Feierabendbier nach einem langen Tag auf der Arbeit.

Um zu den Toiletten zu gelangen, muss man an der Theke vorbei und die Treppen hinauf. In der oberen Etage befindet sich auf knappen Raum nur die jeweils Damen- und Herren-Toilette, was für angenehme Privatsphäre sorgt (etwas eng könnte es allerdings bei einer Schlange werden). Die Damen-Toilette hat einen kleinen Vorraum mit Waschbecken, welcher dann zum WC weiterführt. Wie auch der Rest des Cafés sind die Räumlichkeiten sehr schlicht und sauber gehalten. An Toilettenpapier wird es einem nicht fehlen, da gleich mehrere Rollen zur Verfügung stehen. Auch im Vorraum ist für ausreichendes Papier gesorgt und somit sind die Grundbedürfnisse bei diesem Toilettenbesuch auf jeden Fall abgedeckt.

 

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PIZZERIA RIVA 1090 WIEN SCHLICKGASSE 2

Die Pizzeria Riva liegt in der Schlickgasse im neunten Bezirk gegenüber der Roßauer Kaserne. Sie besticht durch ihre modere, italienische Atmosphäre und vor allem durch ihre einzigartigen Pizzen. Große Kupferleuchten an der Decke, handbemalte Fliesen und ein verfliester Pizzaofen sorgen für italienisches Ambiente.

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Sauberkeit on point! – Four Bells | Irish Pub

Ideal für TU- Studierende oder für Freundeskreise, die verstreut in ganz Wien wohnen und sich gerne in der „Mitte“ treffen wollen: Four Bells Irish Pub!