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Ein Wiener Original am Rabiner-Schneerson-Platz: Das Pavillon Pissoir

Im zweiten Wiener Gemeindebezirk, am Rabiner-Schneerson-Platz, unweit der Haltestelle der Straßenbahnlinie 5 „Nordwestbahnstraße“ und nur wenige Schritte vom Augarten entfernt, befindet sich eines der letzten 15 noch bestehenden öffentlichen Pissoirs in Wien.

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CrossFit Vienna Schottenfeldgasse 62

Inmitten von Hipstertown, auch der siebente Wiener Gemeindebezirk genannt, befindet sich ein Fitnessstudio, das eigentlich als “Box” bezeichnet wird. Anders als in herkömmlichen Fitnesscenter setzt man hier weniger auf Maschinen als auf sogenannte “Barbells”, oder wie der Laie sie nennt: Stangen.  Man könnte jetzt diskutieren welche Form des Gewichthebens in der “Pseudowoche” (die Pseudowoche, Substantiv, […]

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Nicht das Hilton unter den Toiletten – die öffentliche WC-Anlage in Hernals

Abseits des regen Treibens der inneren Wiener Gemeindebezirke, im schönen Hernals, auf dem doch eher ruhigen Dornerplatz hat man die Möglichkeit sich mit einem guten Buch auf eine Bank zu setzen und an wolkenlosen Tagen die Sonne zu genießen. Familien finden hier auch einen kleinen Spielplatz, wo sich die Kleinen nach Herzenslust austoben können.
Verbringt man eine gewisse Zeit auf diesem Platz, so kann es durchaus vorkommen, dass man irgendwann dem Ruf der Natur folgen muss und sofern man nicht in dieser Gegend wohnhaft ist, hat man ein Problem – wo ist denn nun die nächste Toilette?

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Bedürfnisanstalt am Graben, Graben 22, 1010 Wien

Sauberkeit
Wohlfühlfaktor
Ausstattung
Durchschnitt:
 In der Regel hält es das menschliche Individuum entweder so lange aus, bis es Zuhause ist oder es geht an seinem gewohnten stillen Örtchen in der Arbeit oder Ausbildungsstätte aufs Klo. Ausflüge auf fremde ‘Scherbn’ (niederösterreichisch für “Porzellan”) tätigt es in der Regel eher ungern. Dennoch möchte ich Sie hier ermutigen, sich einmal weit raus zu lehnen und das unterirdische Erlebnis an nobler Adresse “Bedürfnisstätte am Graben” auszuprobieren.  Denn spannenderweise ist hier vieles, nennen wir es mal “anders”.
Auf den ersten Blick an der Oberfläche am Graben wirkt es sehr einladend. Über die Stufen gelangt man hinunter in die direkt unter der Graben-Fußgängerzone gelegene Toiletten-Anlage. Es gibt jeweils eine Abgang für Damen und für Herren. Im Untergeschoss angekommen, können sich die Herren entweder dem kleinen Geschäft kostenlos entledigen oder für 50 Cent eine mit Holz vertäfelte, mit Milchglas gesäumte Kabine aufsuchen. Marmor-Look-Wände und “venezianische Fliesen” prägen das Raumbild.
Und jetzt kommt der Teil, der in der “Bedürfnisstätte” anders ist als in herkömmlichen Toiletten-Anlagen. An der Tür die zu den Kabinen führt hängt ein Schild, das auf einen Fixpreis von 50 Cent pro Person hinweist. Hinter der mit Holz vertäfelten und mit Milchglas verzierten Tür erwartet einem sogleich eine Mitarbeiterin die freundlich grinsend die Hand aufhält. Die Dame huscht in ihrem Verbindungsgang zwischen Herren- und Damen-Toilette hin und her, um nacheinander Männchen und Weibchen um einen Unkostenbeitrag zu bitten. Nachdem einem die 1-Euro Münze wortlos mit 50 Cent gewechselt wurde, öffnet die Mitarbeiterin eine der mit Holz vertäfelten und mit Milchglas verzierten “Schiebetüren zum Glück”, und schließt die Tür sogleich auch hinter einem. Was ein Service!

Vom ersten Schock erholt, fällt einem sofort das eigene Waschbecken mit goldenen Wasserhahn in der Kabine auf, wo bitte gibt es das schon?
Dann schweift der Blick über den Thron mit Holzbrille zu einem Berg Klopapier (herkömmliches billiges Zeug), zur Holz-Milchgläsernen Schiebetür und dann zu einem eingebauten digitalen Zähler (farbgetreu auch in Gold gehalten) mit “320” am Display, der scheinbar die täglichen? Besucher des stillen Örtchens mitzählt.
Um es mit anderen Worten zu sagen, es ist eine WC-Anlage – die so wahrhaft einzigartig ist. Bleibende Schäden (so weit ich behaupten kann) trägt man nicht davon. Also warum nicht? Try it out!