Stilles Örtchen mit Aussicht

Entlang der Linzer Landstraße, umgeben von diversen Einkaufsmöglichkeiten, befindet sich das beliebte und stadtbekannte Restaurant Josef. Neben einem meterlangem Buffet, das übrigens ausgezeichnet schmeckt, bietet das Josef auch die “etwas andere Aussicht” am stillen Örtchen.

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Fitinn Wien Mitte: Zwischen Bizepscurls und Squats

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und so steht auch für viele Leute wieder der Besuch im Fitnessstudio des Vertrauens an der Tagesordnung. Seien es die, die ihre Vorsätze (zumindest in den ersten drei Jänner-Wochen) einhalten möchten oder die, deren Stiernacken allen anderen Besuchern Angst und Schrecken einflößen. Im Gym ist Hochsaison, worunter die Kassen der Studios sich wohl sehr freuen, die Toiletten aber eher darunter leiden.

So war zumindest mein Eindruck im Fitinn in Wien Mitte in der Invalidenstraße. War ich um 10:30 heute noch ein Glückskind, welches die Anwesenheit von Papiertüchern nur so feierte, war ich am Vortag um 19 Uhr schon ein wenig verdutzt. Wird dem Mitglied des Studios vor der Toilette mittels Hausregeln genau aufgezeigt, worauf sie bei einem Besuch achten müssen, wird allerdings auf die gängigsten Hygienefaktoren nur einen Raum weiter verzichtet.

Wie die meisten wohl wissen, handelt es sich bei einem Fitnessstudio (vor allem in dieser Preisklasse) um einen Ort, bei dem alle möglichen Leute – meistens schweißgebadet – zusammenkommen. Dass einige Menschen wohl nicht wissen, wobei es sich um ein Deodorant handelt, liegt nicht in der Schuld des Gyms. Allerdings wäre es wünschenswert, ständig für ausreichend Papier auf den Toiletten zu sorgen. Abgesehen vom Geruch, welcher eine Mischung aus Schweiß und anderen semi-angenehmen Elementen ist, war der heutige Besuch aber ziemlich erträglich. Klopapier am Boden: Okay, die Ladies dieser Welt können zwar instagramable Gym-Selfies von sich schießen, für das Treffen in die Klomuschel oder den Hygieneeimer reichen die motorischen Fähigkeiten dann wohl nicht mehr aus. Ausgeleert sollte auch einmal wieder der Papierbehälter zwischen den zwei Waschbecken werden.

Abgesehen davon: Kann man mal machen, muss man aber nicht. Bei einem kurzen Aufenthalt sein Geschäft lieber mit nach Hause nehmen. Anstatt Wasser zu lassen, kann man aber natürlich seine Trinkflaschen problemlos befüllen – auch wenn die Wasserhähne einen zur Weißglut bringen. Weiteres Plus: Die riesigen Spiegel eignen sich auch ideal für ein Sport-Selfie! Die Toilette steht übrigens nur den Mitgliedern von Fitinn zur Verfügung – wer rein aus der Klo-Perspektive hier hinein möchte, muss dann noch monatlich 19 Euro liegen lassen. Blase leeren geht wohl auch günstiger.

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AIDA, Stephansplatz, Singerstraße 1, 1010 Wien

Im Herzen der Innenstadt, direkt am historischen Stephansplatz befindet sich im ersten Halbstock der Konditorei AIDA eine hervorragende Möglichkeit, eine gepflegte Toilettenanlage aufzusuchen…