Inmitten von Hipstertown, auch der siebente Wiener Gemeindebezirk genannt, befindet sich ein Fitnessstudio, das eigentlich als “Box” bezeichnet wird. Anders als in herkömmlichen Fitnesscenter setzt man hier weniger auf Maschinen als auf sogenannte “Barbells”, oder wie der Laie sie nennt: Stangen.  Man könnte jetzt diskutieren welche Form des Gewichthebens in der “Pseudowoche” (die Pseudowoche, Substantiv, fem.: die erste Woche des Jahres in der die guten Vorsätze noch in die Tat umgesetzt werden) um ein paar Gramm abzunehmen oder man konzentriert sich aufs Wesentliche: die Beschaffenheit des Klos.

 

Der erste Eindruck ist auf jeden Fall ein sehr sauberer. Für ein Fitnesscenter dieser Preiskategorie darf man aber schon erwarten, dass zumindest der Lokus einwandfrei ist. Wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist, besteht 90% des Wc’s aus Glas. So befinden sich hier Glastüren, Glasspiegel, Glasbehälter für die Seife und sogar halbleere Boboglasflaschen (aus pessimistischer Sicht), Plastikflaschen wären ja auch eher unüblich im Bezirk Neubau.

 

Es hat den Anschein, als würde man hier ein Gefühl erzeugen wollen, als wäre man in einem Spabereich. Statt handelsübliche Papierhandtücher gibt es hier zusammengelegte kleine Handtücher, die zum Unmut des Dysson Airblade Händetrockner beitragen, welcher ganz allein und trist von der Wand hängt. Auffällig ist die Tatsache, dass hier die Frauen- und Männerklos direkt aneinander angrenzen. Dies bedeutet, dass das andere Geschlecht mitbekommt, sollte der Stuhlgang während des Trainings unerwartet einsetzen. Alles in allem kann man sagen, dass die Klos bei CrossFit Vienna einen recht sauberen Eindruck hinterlassen. Einzig und allein der Wohlfühlfaktor lässt aufgrund der nebeneinanderliegenden Klos zu wünschen über.