Der Hauptbahnhof – zentraler Umschlagsort für Züge der Öbb, der S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahnen, sowie Bussen in die Stadt und ins Umland. Und was tummelt sich dort in großem Maße? Natürlich Menschen. Und da darf eines auf keinen Fall fehlen: eine Toilette. Oder besser mehrere.

Insgesamt gibt es zwei solche Toiletten am Wiener Hauptbahnhof. Eines auf der obersten Etage, wo man zu den Bahnsteigen gelangt um in die Ferne zu fahren, und eines im Untergeschoß, wo Geschäfte, der große Spar Hypermarkt, die Gepackfächer und die Bahnsteige der S-Bahn zu finden sind. Besucht wurde letzteres – es unterscheidet sich aber nicht sonderlich vom anderen. Daher ist die Bewertung für beide Anlagen gleichbedeutend.

Hell und modern – in hellen Tönen gehalten und die Wände in Glas gehalten. Das kann sich so schon sehen lassen. Durch das moderne Design sieht alles sehr clean aus – aber das ist es auch. Das erwartet der Besucher aber auch, wenn er am Eingang seine 50 Cent lässt, die er mühevoll aus der Geldbörse oder Hosentasche herausfischen muss. Ein grausliches Bahnhofsklo will und muss man vor allem hier nicht erwarten.

Aber immerhin gibt es einen Vorteil: das bezahlte Geld kann wie bei Mc Donalds & Co. wieder eingelöst werden. Beispielsweise beim Spar Pronto im Oberschoß, Burger King oder Subway.
Bezüglich dem “Eintrittsgeld” ist noch zu erwähnen, dass nur in Münzen gezahlt werden kann. Mittlerweile gibt es aber eine Maschine direkt links vom Eingang, die einem Scheine in Kleingeld wechselt. Also großes zusätzliches Plus von einem Menschen, der nie Kleingeld dabei hat!

Modern geht es aber auch in den Kabinen weiter. Es sieht nämlich nicht nur modern von außen aus, sondern es verbirgt sich auch im inneren. So funktioniert die Spülung quasi automatisch – einmal Hand vor den Sensor halten genügt – und der Sitz reinigt sich nach jedem Besucher von selbst. Okay das ist geschmackssache ob einem letzteres zusagt.

Auch beim letzten Standort, bevor man die Toiletten wieder verlässt,  – den Waschbecken – gibt es nichts zu meckern. Das Wasser geht von selber an, genügend Seife gibt es ebenfalls und man hat die Wahl zwischen Dyson Airblade und Papierhandtüchern. Auch davon ist genügend vorhanden. Dann noch ein schneller Blick in den Spiegel – Check des Aussehens ist mit den rießigen Spiegelfronten einwandfrei möglich – und man kann weiter Shoppen oder sich zu seinem Bahnsteig bewegen!

Sauberkeit
Wohlfühlfaktor
Ausstattung
Durchschnitt:
 

barrierefrei

kostenpflichtig