Wo sich Gumpendorferstraße und Lehargasse treffen, kehrt seit 1880 auch die Wiener Gesellschaft ein. Die Türe des Altwiener Cafes Sperl öffnet den Blick in eine vergangene Zeit. Die Parkettböden, die dunklen Holzmöbel mit rot-weißer Polsterung,  Marmortische und Kristallluster lassen die Geschichte lebendig werden. Das Gelächter an den Tischen der k.u.k. Gesellschaft hallt ins Heute. In der Ecke ein Philosoph mit Zeitungshalter und einem kleinen Braunen. Dazu genießt er die allzeit bekannte Sperl Torte.

Doch auch die feinsten Damen und Herren müssen sich mal für den Gang aufs stille Örtchen entschuldigen. Über eine kleine Stufe, auf die schwarz auf weiß hingewiesen wird, geht es in einen schmalen Gang. Rechts geht der Herr. Geradeaus öffnet die Dame die Holztüre. Alt aber gold. Ein schlichtes weißes Klo. Ringsherum weiße Fließen. Die Details sind in Gold gehalten. Der Toilettenpapierhalter. Der Haken fürs Täschchen. Der Klobürstenhalter. Das ganze in zwei Kabinen.
Ein Zug an der Schnur am Spülkasten und das Geschäft ist erledigt. Am Waschbecken bleibt der Blick am Wasserhahn hängen. Ein goldener Fisch speit das benötigte Wasser. Automatisch, beim Herantreten. Rechts ein Seifenspender. Links ein Strauß Rosen damit sich Dame wohlfühlt. Ein weiterer Haken für die Abendtasche. Noch zwei Papiertücher gezupft, ein letzter Blick in den Spiegel und zurück geht es zu Kaffee und Kuchen.

Sauberkeit
Wohlfühlfaktor
Ausstattung
Average
 

barrierefrei

kostenpflichtig

Wickeltisch

Hygieneprodukte